ℹ️ Задание №5. Выберите правильный ответ.
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Прочитайте текст и выполните задания 12–18. В каждом задании запишите в поле ответа цифру 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному Вами варианту ответа.
Sind Oma und Opa heute noch gefragt?
Heute sind viele Eltern berufstätig und daher auf Betreuungsangebote von Kindergärten angewiesen. Aber trotz Kindertageseinrichtungen (Kita) und Co werden heute noch immer über 50 Prozent aller Kinder bis sechs Jahre regelmäßig oder je nach Bedarf von Oma und Opa betreut.
In dem Forschungsprojekt „Oma und Opa gefragt?“ untersuchten die Wissenschaftler, wie wichtig Oma und Opa heute noch für die Betreuung ihrer Enkel sind und welche Auswirkungen so eine Betreuung hat. Dafür analysierten sie die Daten der jährlichen Familienbefragung aus über 20 Jahren, von 1997 bis 2020.
Die Forscher wollten vor allem herausfinden, wie wichtig die Großeltern als Helfer in der heutigen Zeit noch sind und ob sie nicht zunehmend durch Kitas verdrängt werden. Durch die Ganztagsbetreuung in Kitas und später auch in den Schulen brauchen die Kinder teilweise bis zum späten Nachmittag keine zusätzliche Betreuung. Spielen die Großeltern keine Rolle mehr?
Überraschenderweise ist dies nicht der Fall. Stattdessen hat sich die Bedeutung der Großeltern kaum verändert, es werden fast genauso viele Kinder regelmäßig durch Oma und Opa betreut wie noch vor 20 Jahren, nämlich über 30 Prozent. Auch das Ausmaß der Betreuung hat sich seit Jahren kaum verändert: Noch immer passen Großeltern im Schnitt ungefähr acht Stunden pro Woche auf ihre Enkel auf.
Eine besondere Hilfe sind die Großeltern aber auch in Notfällen. Hier springen im Schnitt 60 Prozent der Omas und 40 Prozent der Opas ein. Generell sind die Großeltern für eine flexible Betreuung, beispielsweise abends, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind, unschlagbar. Mehr als die Hälfte aller Eltern darf sich hier über Unterstützung freuen.
Großeltern können ihren eigenen Kindern im Alltag eine große Hilfe sein, wenn sie regelmäßig oder auch ab und zu auf ihre Enkel aufpassen. Die meisten Eltern empfinden es als sehr schade, wenn die Großeltern es nicht schaffen, auch mal auf die Enkel achtzugeben. Am häufigsten führen sie als Gründe auf, dass Oma und Opa zu weit weg wohnen oder selber noch berufstätig sind. Die Eltern, die Hilfe von den eigenen Eltern bekommen, sind zufriedener mit der Kinderbetreuung und der eigenen Freizeit.
Das hat positive Auswirkung auf die Kinder, die sind durch ein entspanntes und zufriedenes Elternhaus sozial und emotional ausgeglichener. Ansonsten scheinen Großeltern insgesamt nur recht wenig Einfluss auf die Entwicklung ihrer Enkel zu haben. So verändern sich zum Beispiel die Noten der Enkel weder zu ihrem Vor- noch zu ihrem Nachteil, wenn sie von Oma und Opa betreut werden. Tendenziell scheint aber ihre Gesundheit etwas leiden zu können, wenn die Großeltern beispielsweise selber nicht mehr so gesund und beweglich sind.
Außerdem weisen die Kinder, die im Ganztag betreut werden, durch eine zusätzliche Großelternbetreuung mehr Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Hyperaktivität auf. Das liegt aber nicht unmittelbar an den Großeltern, sondern an immer mehr zusätzlichen Betreuungspersonen der Kinder. Über den Tag wechseln sich vormittags verschiedene Betreuer ab, nachmittags sind die Großeltern dran und abends schließlich – die Eltern. Werden Erzieher in Kita oder Schule sowie Eltern und Großeltern immer mehr untereinander kombiniert und ergänzen sich nur noch, haben die Kinder immer weniger feste Bezugspersonen und können darunter leiden.
Deshalb fordert die Studie weniger Wechsel zwischen verschiedenen Betreuern. Die Großeltern können auch weiterhin ihrer wichtigen Aufgabe nachkommen.
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Sind Oma und Opa heute noch gefragt?
Heute sind viele Eltern berufstätig und daher auf Betreuungsangebote von Kindergärten angewiesen. Aber trotz Kindertageseinrichtungen (Kita) und Co werden heute noch immer über 50 Prozent aller Kinder bis sechs Jahre regelmäßig oder je nach Bedarf von Oma und Opa betreut.
In dem Forschungsprojekt „Oma und Opa gefragt?“ untersuchten die Wissenschaftler, wie wichtig Oma und Opa heute noch für die Betreuung ihrer Enkel sind und welche Auswirkungen so eine Betreuung hat. Dafür analysierten sie die Daten der jährlichen Familienbefragung aus über 20 Jahren, von 1997 bis 2020.
Die Forscher wollten vor allem herausfinden, wie wichtig die Großeltern als Helfer in der heutigen Zeit noch sind und ob sie nicht zunehmend durch Kitas verdrängt werden. Durch die Ganztagsbetreuung in Kitas und später auch in den Schulen brauchen die Kinder teilweise bis zum späten Nachmittag keine zusätzliche Betreuung. Spielen die Großeltern keine Rolle mehr?
Überraschenderweise ist dies nicht der Fall. Stattdessen hat sich die Bedeutung der Großeltern kaum verändert, es werden fast genauso viele Kinder regelmäßig durch Oma und Opa betreut wie noch vor 20 Jahren, nämlich über 30 Prozent. Auch das Ausmaß der Betreuung hat sich seit Jahren kaum verändert: Noch immer passen Großeltern im Schnitt ungefähr acht Stunden pro Woche auf ihre Enkel auf.
Eine besondere Hilfe sind die Großeltern aber auch in Notfällen. Hier springen im Schnitt 60 Prozent der Omas und 40 Prozent der Opas ein. Generell sind die Großeltern für eine flexible Betreuung, beispielsweise abends, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind, unschlagbar. Mehr als die Hälfte aller Eltern darf sich hier über Unterstützung freuen.
Großeltern können ihren eigenen Kindern im Alltag eine große Hilfe sein, wenn sie regelmäßig oder auch ab und zu auf ihre Enkel aufpassen. Die meisten Eltern empfinden es als sehr schade, wenn die Großeltern es nicht schaffen, auch mal auf die Enkel achtzugeben. Am häufigsten führen sie als Gründe auf, dass Oma und Opa zu weit weg wohnen oder selber noch berufstätig sind. Die Eltern, die Hilfe von den eigenen Eltern bekommen, sind zufriedener mit der Kinderbetreuung und der eigenen Freizeit.
Das hat positive Auswirkung auf die Kinder, die sind durch ein entspanntes und zufriedenes Elternhaus sozial und emotional ausgeglichener. Ansonsten scheinen Großeltern insgesamt nur recht wenig Einfluss auf die Entwicklung ihrer Enkel zu haben. So verändern sich zum Beispiel die Noten der Enkel weder zu ihrem Vor- noch zu ihrem Nachteil, wenn sie von Oma und Opa betreut werden. Tendenziell scheint aber ihre Gesundheit etwas leiden zu können, wenn die Großeltern beispielsweise selber nicht mehr so gesund und beweglich sind.
Außerdem weisen die Kinder, die im Ganztag betreut werden, durch eine zusätzliche Großelternbetreuung mehr Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Hyperaktivität auf. Das liegt aber nicht unmittelbar an den Großeltern, sondern an immer mehr zusätzlichen Betreuungspersonen der Kinder. Über den Tag wechseln sich vormittags verschiedene Betreuer ab, nachmittags sind die Großeltern dran und abends schließlich – die Eltern. Werden Erzieher in Kita oder Schule sowie Eltern und Großeltern immer mehr untereinander kombiniert und ergänzen sich nur noch, haben die Kinder immer weniger feste Bezugspersonen und können darunter leiden.
Deshalb fordert die Studie weniger Wechsel zwischen verschiedenen Betreuern. Die Großeltern können auch weiterhin ihrer wichtigen Aufgabe nachkommen.
Wie beeinflusst die Betreuung der
Großeltern die schulischen Leistungen der Enkelkinder?
Großeltern die schulischen Leistungen der Enkelkinder?
Варианты ответа:
- Die Enkelkinder nehmen ihre Schulnoten ruhiger wahr.
- Die Hilfe der Großeltern bei den Hausaufgaben bringt nur Nachteile.
- Die schulischen Leistungen verändern sich nicht.
- Die Enkelkinder bekommen häufiger bessere Noten.
📋 Спецификация и методические указания КИМ:
Темы кодификатора:
- Чтение с полным пониманием – умения читать про себя аутентичные тексты разных жанров и стилей, содержащие неизученные языковые явления, и полно и точно понимать текст на основе его информационной переработки (смыслового и структурного анализа отдельных частей текста, выборочного перевода) с использованием языковой и контекстуальной догадки; устанавливать причинно-следственную взаимосвязь изложенных в тексте фактов и событий (объём текста/ текстов для чтения – до 900 слов)
Формат ответа: choice
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